Musikverein Soest e. V. - zurück zur Startseite

Satzung

Musikschule

Chor

Geschichte

Kontakt

Abo

Impressum

Städtischer Musikverein Soest e. V.

Unsere Geburtstagsfeier vom 20.11.2010

Am 20. November 2010 fand ein großer Chorball mit Festakt anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Städtischen Musikvereins in der Stadthalle Soest statt. An Stelle eines eigenen Berichtes wird hier der Artikel unserer heimischen Tagespresse zitiert.

Der "Soester Anzeiger" berichtete in seiner Ausgabe vom 22. November in Wort und Bild:



Viel getanzt wurde bei der Gala des Musikvereins in der Stadthalle: Die Ballettmädels, die in der Musikschule trainieren, zeigten eine kesse Charleston-Einlage (links), Die Gruppe „Victorias Enkel“ eröffneten mit einigen Chorsänger den Reigen im Stil der Gründerzeit (rechts). Michael Busch, der musikalische Leiter, konnte sich über ein Porträt des Zeichners Jürgen Tomiczek freuen, das ihm die Westönner Sänger überreichten. Fotos: jos

150 Jahre – ein Fall zum Feiern
Musikverein begrüßte rund 300 Gäste zur Jubiläumsgala in der Stadthalle
Freunde und Mitglieder gratulierten mit Liedern und Tänzen

SOEST Schon 150 Jahre alt, ein Stück Soest und darum für die Stadt unentbehrlich, meinte die Bürgermeisterin Christiane Mackensen. Gerade 150 Jahren jung und jede Menge Zukunft vor sich, meinte der Historiker, Stadtarchivar Dr. Norbert Wex.

Egal, ob alt oder jung – 150 Jahre sind auf jeden Fall ein Grund zu feiern, meinten die Mitglieder des Musikvereins. Und das taten sie am Samstagabend nach allen Regeln der Kunst mit einer Gala in der Stadthalle.

Die Halle, in der fast 300 Gäste Platz fanden, war festlich mit Erinnerungen an die Operette „Die Fledermaus“ dekoriert, die vor gut einem halben Jahr hier glanzvoll über die Bühne gegangen war. Zwei Sofas – rechts eins aus der Gründerzeit, links das große rote aus der Operetteninszenierung – spannten einen Bogen über anderthalb Jahrhunderte Vereinsgeschichte.

Auf dem roten plauderte Moderatorin Dorothee Linder locker-flockig mit Vereinsvorsitzender Ulrike Burkert und deren Amtsvorgängerin Christiane Mackensen über die Liebe zur Musik, zum Singen, zum Verein und über Zukunftswünsche.


Drei Damen auf dem roten Sofa: Moderatorin Dorothee Lindner (Mitte) unterhielt sich mit Bürgermeisterin Christiane Mackensen (links) und Vorsitzender Ulrike Burkert.

Später begrüßte die Moderatorin auch Elmar Bergmann vom Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC), der einen „riesigen Blumenstrauß, aber so flach, dass er in einen Briefumschlag passt“ und eine gute Nachricht mitgebracht hatte: Die Landesregierung habe versprochen, das Laienmusizieren stärker zu unterstützen, sagte er.


Anwalt der Chöre

Dem Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC) gehören zurzeit 447 Chöre mit 24 660 Sängerinnen und Sängern aus der gesamten Bundesrepublik an. Der Verband hat sich die Pflege wertvoller Chormusik aller Epochen und Stile in anspruchsvollen Aufführungen zur Aufgabe gemacht. Dafür versucht der VDKC, den organisatorischen und künstlerischen Rahmen zu schaffen.


Elmar Bergmann vom VDKC übergab Ulrike Burkert Urkunde und Geschenk


Bewusst hatten die Organisatoren auf Offizielles und Reden verzichtet. Der Verein sollte sich vielmehr über musikalische Glückwünsche freuen: Cornelia Fisch sang – begleitet vom Michael Busch, dem verdienten und viel gelobten musikalischen Leiter des Musikvereins – Schuberts Lied „An die Musik“. Der Jubel-Chor selber trug „Zigeunerlieder“ von Brahms vor, am Klavier begleitet von dem jungen Florian Schmidt.


Der Musikvereinschor sang zur Jubiläumsgala "Zigeunerlieder" von Johannes Brahms

Für die Musikschule gratulierte das Saxofon-Quartett „Four after eight“ mit einem Kontrapunkt aus Bachs „Die Kunst der Fuge“. Und der MGV Cäcilia Westönnen, der mit dem Musikvereinschor befreundet ist und den selben Leiter, nämlich Busch, hat, leitete mit der lustigen musikalischen „Speisekarte“ zum geselligen Teil über.
Zuvor jedoch hatte Stadtarchivar Wex das Wort. Glücklicherweise verzichtete er darauf, die Festgäste mit Litaneien trockener Fakten zu langweilen. Vielmehr klärte er die brennende Frage, warum nicht Salzsieder oder Staufer den Verein gegründet hatten: Es brauchte die Bürger und die traten erst im 19. Jahrhundert auf den Plan. Wenn die Heutigen das bürgerliche Engagement der Gründerväter fortsetzten, um die gewaltigen Zukunftsaufgaben zu bewältigen – dann werde der Verein „spielend den 1000. Geburtstag erreichen“, prophezeite Wex.

Und dann wurde bis in die Nacht hinein getanzt: Charleston von den Mädels der Ballettschule Krusi, Promenade von der Gruppe „Victorias Enkel“ und Walzer, Foxtrott und alles andere, was die Sohlen und das Soester Salonorchester hergaben. bsZur Gala gibt es eine Fotostrecke: soester-anzeiger.de


Soweit der Bericht im Soester Anzeiger von Bettina Boronowsky (Text) und Michael Joswig (Fotos).

Der kurzweilige, humorvolle, überaus interessante Festvortrag von Dr. Norbert Wex zum Nachlesen: Vortrag

Fotograf Michael Joswig schickte uns über die Fotos des vorstehenden Artikels hinaus folgende wunderbare Bilder vom Fest (Auswahl):

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

Festball zum Jubiläum des Städtischen Musikvereins Soest - Foto Michael Joswig

das vorherige Konzert

A. H. 2002-2016

zur Homepage       zurück